„Sprich ‚Freund‘ und tritt ein.“

Willkommen in den Untiefen meines persönlichen Khazad-Dums. Zu erst die wichtigste Frage von allen: Warum Herr der Ringe? 

Erst war es ein normaler Tag wie jeder andere auch. Ich verbrachte den Tag mal wieder bei meinem besten Freund – den ich nach fast 20 Jahren als einen Adoptivbruder bezeichnen kann. Mit den Worten „Mein Vater hat so einen coolen Film bei der Arbeit bekommen.“ lockte er mich an den Computer in dem Abstellraum-Schrägstrich-Pseudozweitwohnzimmer seiner Familie. Wir hockten uns vor einen Uraltrechner (ich glaube es war Windows 98) und er schmiss die erste CD ein. Da die Filmmafia damals noch nicht so professionell war wie heute, muss es ungefähr 2002 gewesen sein. Ich war also zu diesem Zeitpunkt 11 Jahre alt und kannte Orks, Hobbits und Zwerge nur durch die Dungeons & Dragons-Erfahrungen mit der „Gang“ meines Bruders. Mit jeder Sekunde des Films wurde ich tiefer und tiefer in den Bann Mittelerdes gesogen. Den zweiten und dritten Teil sah ich dann mit meinem Vater im Kino (als 11jähriger in einem Film ab 12!), wodurch meine Zuneigung zu diesem Film in eine infantile Obsession transformiert wurde.Auch Tolkiens Hobbit gewann meine Zuneigung. Zu einem Weihnachten bekam ich das Buch, zu einem anderen das Gameboyspiel für den Gameboy Advance.

Diese Leidenschaft lebt fortan viele Jahre tief verborgen in mir weiter, so wie der Wunsch der Zwerge, irgendwann einmal die Stadt Zwergenbinge zurückzugewinnen. So machte ich Erfahrungen mit den PC-Spielen Schlacht um Mittelerde und Die Rückkehr des Königs. Vor ca. drei Jahren

 

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